BGB online BGB-Kommentar, § 2229 BGB (Testierfähigkeit Minderjähriger, Testierunfähigkeit)

Aus der Kommentierung:

Testamentarische Verfügungen kann wirksam nur treffen, wer über eine gewisse geistige Reife und Gesundheit verfügt. Das Erfordernis der Testierfähigkeit für die Wirksamkeit eines Testaments soll den Betroffenen vor Verfügungen über sein Vermögen schützen. Der Erblasser muss daher in der Lage sein, sich über die Tragweite seiner Anordnungen frei von Einflüssen etwaiger interessierter Dritter klar zu sein und entsprechend zu handeln.  Dies wird grundsätzlich bei allen Personen angenommen, die das 16. Lebensjahr vollendet haben. Das Gesetz hält dabei keine Definition der Testierfähigkeit bereit, sondern umschreibt diese negativ, indem es in Abs. 4 die Testierunfähigkeit regelt.

Quelle: 

Die vollständige Kommentierung kann hier kostenlos abgerufen werden: 

bgb.kommentar.de/Buch-5/Abschnitt-3/Titel-7/Testierfaehigkeit-Minderjaehriger-Testierunfaehigkeit

 

 

Veit Klinger
Steffen Leithold
Letzte Aktualisierung: 29.03.2017